Analyse: Software-Entwickler brauchen kein Studium

Studien belegen, dass der IT-Fachkräftemangel in Deutschland immer weiter zunimmt. In der Folge wird ein abgeschlossenes Studium nur noch in weniger als einem Drittel aller Stellenanzeigen für Software-Entwickler verlangt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des deutschen Bildungsanbieters WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de).

Demnach ist ein akademischer Abschluss für 70 Prozent der offenen Entwickler-Stellen nicht nötig. So wird in 31,7 Prozent der Jobangebote für Web- und App-Programmierer gar keine formelle Qualifikation verlangt. In 38,3 Prozent der Stellenangebote fordern die ausschreibenden Unternehmen zwar eine zertifizierte Qualifikation, aber kein Studium. Lediglich in 30 Prozent der analysierten Jobofferten wird ein absolviertes Studium als Einstellungskriterium genannt. „Analyse: Software-Entwickler brauchen kein Studium“ weiterlesen

Hohe Weiterbildungkosten? Diese Fördertöpfe bietet der Bund

4.200 Euro? Entsetzen breitet sich im Gesicht von Janina Möller aus. Das lässt das Budget der 23-jährigen Marketingkauffrau nicht zu. Dabei würde sie zu gerne in einem Fernlehrgang ihren Fachwirt erwerben. Den muss sie sich dann wohl leider abschminken, bedauert die junge Frau. Wie soll sie das Geld auch zusammenkratzen? Janina Möller ist nicht die einzige, die beim Blick auf die Kosten einer Weiterbildung den Gedanken, diese zu machen, wieder verwirft.

Wenn das Unternehmen nicht unterstützend eingreift und wenigstens anteilig die Kosten übernimmt, scheint die Realisierung einer Fortbildung oft in weiter Ferne. Da hilft ein Blick in die Fördertöpfe des Staates. Dieser unterstützt den Wunsch nach beruflicher Weiterbildung und bietet Arbeitnehmern, Selbstständigen, Arbeitslosen und Berufsrückkehrern verschiedene Förderprogramme an: Sind die Fördervoraussetzungen erfüllt, lässt sich damit viel Geld sparen. „Hohe Weiterbildungkosten? Diese Fördertöpfe bietet der Bund“ weiterlesen